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Hamburg-Harburg | Lämmertwiete

WERNER PFEIFER

DeutschRock-Hafenlieder-Balladen



Werner Pfeifer ist wohl der erste Harburger Liedermacher und ist mit allen Hafenwassern gewaschen.

Er singt nicht nur über den Harburger Binnenhafen, sondern wohnte mehrere Jahre auf der ausgemusterten HADAG-Fähre "Stadersand", die inzwischen nur noch als Wochenendhaus dient.

Der Journalist und Musiker hat seine musikalischen Wurzeln bei den großen Liedermachern der deutschen Folkszene. Mit Liedern von Hannes Wader, Reinhardt Mey, aber auch Wolf Biermann war Werner Pfeifer als Straßenmusiker unterwegs.

Jahrelang blieb seine Gitarre dann im Koffer, bis er sie im Harburger Binnenhafen wieder heraus holte und seine Erfahrungen seinen Liedermacherstil prägten. Mit der "Harburger Hafenballade" fing alles an. Danach flossen die Texte und Melodien aus ihm heraus, die er auf CD bannte.

Ohne große Verfremdung, sondern ein klares akustisches Gitarrenspiel liebt Werner Pfeifer an seinen Liedern. Auf seinem aktuellen Album "Kleiner Ozean - Lieder und Balladen aus dem Harburger Binnenhafen" spielt er eine sechssaitige Ovation und eine 12saitige Takamine. Akkordeonspieler Heiko Quisdorf und der Bassist Erk Braren begleiten Werner Pfeifer unter anderem musikalisch auf dieser CD, die sich als Gruppe "Hafennacht e. V." dem maritimen Chansons verschrieben haben.

Wunderschöne Melodien und Läufe zaubert Klavierspieler Jan Garbade auf Werner Pfeifers aktuellen Bühnenauftritten, die perfekt zu dem Gitarrenspiel passen, was sich ein bisschen wie die Filmmusik von "Betty Blue" anhört. Ein wirklicher Leckerbissen für die Ohren, der von Kerry Rügeners Klarinettenspiel melodisch untermalt wird.

Neben den Hafenlieder sind zahlreiche Balladen und Chansons entstanden, in denen es um die Liebe zu Kindern, das Hin- und Her der Beziehungen und den ganz normalen Alltagswahnsinn geht.

Es sind sanfte und nachdenkliche Geschichten, die zum intensiven Zuhören verleiten:
Das kann man bei den Konzerten erleben.

Die Zuschauer sind nach den Liedern zumeinst so still, dass man die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören kann.


Auftritte; 21.02.2010

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